Samstag, 26. April 2025

KK Philosophie: Die Theorie von Allem - Absolute Wahrheit


KK

Die Theorie von Allem 

Was können wir eigentlich wirklich wissen ?

Wissen, Intelligenz und Quantenphysik ?

Wissen wir, was Wissen ist ?

Isaac Newton beschrieb den Tropfen des menschlichen Wissens im Ozean.

Wusste er dies sicher ?

Man weiß es nicht, möglicherweise erahnte er es.

Wissen wir wirklich, wer wir sind und woher wir kommen ?

Das sind spannende Fragen, aber ich denke, wir wissen es nicht wirklich.

„Cogito, ergo sum. / Ich denke, also bin ich.“ sagte René Descartes. Er hat recht.

Möglicherweise ist dies das Einzige, was wir als Individuum tatsächlich wissen.

Jeder, der auch denkt, denkt für sich, dass es ihn gibt, das ist relativ sicher.

Aber wissen wir, wer der Andere und was das Andere wirklich ist, wenn man dem anderen im ganz normalen menschlichen Alltag gegenübersteht ?

Ich weiß es tatsächlich nicht wirklich, soviel weiß ich sicher.

Jedes „Ich bin“ macht seine ganz eigenen individuellen Erfahrungen.

Jedes „Ich bin“ erzeugt sein eigenes individuelles Universum, seine eigene Wahrheit als uneingeschränkter Teil „der allumfassenden Absoluten Wahrheit“.

Jedes Individuum, jedes „Ich bin“ ist mit seiner individuellen Bewusstseinseinheit im untrennbaren, universellen und unendlichen Bewusstsein auch untrennbarer Teil des ewigen Urgrunds allen Seins mit der allumfassenden, bedingungslosen L i e b e, die man als die höchste Abstraktionsform des „Urgrundes von Allem“ in nahezu allen Kulturen, Philosophien und unterschiedlichsten Weltanschauungen finden kann.

Alle verwendeten Kategorien zur Beschreibung von Weltbildern sind gleichberechtigte Metaphern der untrennbaren Einheit allen Bewusstseins und Seins mit der L i e b e als fundamentaler „Grundlage von Allem“ oder auch als allerhöchstem Bewusstseinszustand der untrennbaren „Einheit von Allem“.

Jede Philosophie, die die gesamte Welt zuverlässig, umfassend, überzeugend beschreibt und sich zielsicher der Wahrheit nähernd präsentiert, müsste bzw. sollte die Anschauungen eines jeden einzelnen Individuums widerspruchsfrei und zweifelsfrei beinhalten, um den Alleinvertretungsanspruch philosophischer Wertevorstellungen, Überzeugungen und Thesen zu vermeiden.

Eine überzeugende, allgemeingültige und zuverlässige Philosophie ist vor allem dann wahrhaftig auf dem richtigen „Pfad der Wahrheit und Erkenntnis“, wenn sie nichts und niemanden ausschließt, wenn kein Alleinvertretungsanspruch der betreffenden Philosophie gegenüber den Millionen von Menschen und deren Weltanschauungen erhoben wird.

Es gibt keine "objektive Realität" außerhalb des universellen Bewusstseins, es existiert jedoch eine tatsächliche "objektive Wahrheit" unseres gesamten Bewusstseins, Seins und Nichtseins, die sich in jedem Moment unseres menschlichen Lebens manifestiert, nennen wir sie die „Absolute Wahrheit“ als Summe aller Wahrheiten des Seins und Nichtseins. 

Da wir dem "Nichts“ einen Namen gaben, haben wir es zumindest als philosophische Kategorie und Entität ins Leben gerufen, und somit kann das "Nichts“ nicht wirklich nichts sein.

Der Urgrund des Seins, die Liebe, das Göttliche, das universelle und das individuelle Bewusstsein und Sein können gewissermaßen raum- und zeitlos ausnahmslos alle Fragen beantworten, vom Charakter und Sinn des unendlichen Seins bis hin zur Unmöglichkeit des Nichtseins.

Eines können „das universelle Bewusstsein“, „das Sein“ oder auch „das Göttliche“ nicht, sie können nicht Nichtsein. Und da sie offenbar raum- und zeitlos unbegrenzt existieren, können sie auch von jedem Individuum mit individuellen Bewusstsein zu jeder Zeit und uneingeschränkt erkannt und beschrieben werden.

Die "Absolute Wahrheit" kann dabei im Bewusstwerdungsprozess nicht nur am Ende eines Wissens- und Erfahrungsprozesses gelten; sie muss stetig und immer gelten, sonst wäre sie nicht absolut.


Ziele und Sinn des universellen Bewusstseins und Seins

Die wahrhaftigen Ziele des universellen Bewusstseins und Seins, wenn man so will, die Ziele des menschlichen, vielleicht sogar die Ziele des göttlichen Seins, scheinen unbegrenzt und nahezu unendlich in ihren Möglichkeiten zu sein.

Gehen wir einmal davon aus, dass das uns bisher kaum zugängliche universelle Bewusstsein oder Bewusstseinsfeld nur sehr begrenzt über unsere menschlichen Sinne, über Intuition, Achtsamkeit, Erfahrungen, Gefühle und andere geistige Dimensionen zugänglich ist.

Dann könnten Ziele und Sinn des menschlichen Seins darin bestehen, auf der Suche nach Wahrheit, nach uns selbst, nach der Absoluten Wahrheit und Wahrhaftigkeit, schrittweise immer weitere oder auch höhere Bewusstseinsebenen zu erobern.

Jeder Mensch und jede Wesenheit, die das universelle Bewusstsein hervorbringt, gibt sich dabei den Sinn seiner Existenz selbst. Jeder kann im Rahmen seiner inneren und äußeren Möglichkeitsräume Schwerpunkte seiner scheinbar nur materiellen oder geistigen Entwicklung definieren und diese zielstrebig verfolgen und verwirklichen.

Wenn prinzipiell jeder Mensch Resultat seines individualisierten Bewusstseins ist, und die gesamte Welt um jeden herum (nichtbewusste) Fünf-Sinne-Erscheinungsformen sind, ist die Wahrscheinlichkeit der individuellen Erschaffung eines eigenen personalisierten Universums über das gesamte menschliche Leben sehr wahrscheinlich, und das gilt dann letztlich auch einzeln für alle Individuen.

Wäre es nicht faszinierend: Jeder Mensch würde bzw. hätte seine eigene subjektive Welt in seinem eigenen nahezu unbegrenzten Universum, spätestens nach seiner individuellen Geburt, erschaffen, und keiner könnte mehr die Verantwortung für dieses oder jenes bei anderen verorten ?

Geht man nun noch einen konsequenten Schritt weiter, kann angenommen werden, dass jedes Individuum nicht nur existenziellen Einfluss auf das eigene Leben und Erleben, auf das eigene Schicksal und auf das eigene individualisierte Universum hat, sondern in letzter Konsequenz sogar naturwissenschaftliche Phänomene, Erfahrungen und Gesetze modifizieren oder sogar erschaffen kann.

Wenn man nun noch die hier abschließende Betrachtung in Erwägung zieht, dass das universelle Bewusstsein und alle in Einheit verbundenen individuellen Bewusstseinseinheiten als „Fundament von Allem“ auch ausnahmslos alles „Denkbare, Träumbare, Wunderbare einschließlich Wunder selbst …“ hervorbringen kann, was bliebe dann noch für Gott übrig ?

Aktuell ist es wohl das „Göttlich-Universelle-Bewusstsein-Sein“ als eine von vielen möglichen Metaphern des „tatsächlich wahrhaftigen Seins“, das uns Wesen, jedem einzelnen Individuum, uneingeschränkt die Möglichkeiten eröffnet, gut und böse zu sein, liebevoll oder mit Hass erfüllt, menschlich oder empathielos zu sein … schrittweise, zielstrebig und ewig zu leben und dabei selbst göttlich zu werden.

Das Göttliche, die Kreation und die unbegrenzte Entwicklung jedes eigenen Universums mit der allumfassenden bedingungslosen Liebe und Harmonie zu allem und jeden sind sicher Ziele, für die es sich wirklich lohnt zu leben.

Ich wünsche allen von ganzem Herzen und mit innerer Überzeugung viel Erfolg und Faszination beim Aufbau des eigenen Universums …

Das Böse in der Welt

Hier die persönlichen Erfahrungen eines individuellen „Ich`s“:

"Ich selbst" habe mir den „Freien Willen“ gegeben oder mein Vater oder sein Vater, der Vater Gottes ? Jedem Individuum, jedem einzelnen Menschen wird wohl der „Freie Wille“ gegeben, denn jedes menschliche Individuum geht stark davon aus, sich im Alltagsleben stets für das eine oder für das andere entscheiden zu können, ohne dabei lange über irgendwelche neurophysiologischen Zusammenhänge nachdenken zu müssen.

Mit diesem Freien Willen kann jeder einzelne Mensch sein Leben gestalten, zu hohen Zielen und Werten führen; er kann sein Leben aber auch mit diesem Freien Willen in Richtung des Bösen gehen bis hin zur Selbstvernichtung – nichts ist unmöglich, wenn schon, denn schon. 

Wenn man dem Menschen den „Freien Willen“ schenkt, dann sollte man es auch konsequent und ohne Ausnahme so tun. Ein liebevoller Vater, z.B. Gott, würde seinen Kindern schon sicher den uneingeschränkten „Freien Willen“ schenken, aber würde er zulassen, dass das eine Kind dem anderen Kind Leid und Böses antut, ich glaube nicht.

Womit wir nunmehr sehr schnell bei der Frage wären, weshalb Gott das Böse, das in unsere alltägliche Erfahrungswelt tritt, in der Welt zulässt.

Eine kluge, sinnvolle und sehr weise Regelung wäre doch, dass das Böse eines Menschen ("Ich bin") immer wieder auf ihn selbst zurückfiele und nicht aktiv auf den anderen oder die anderen Menschen gegenüber ?

Ja, schon, aber wie soll das funktionieren, wenn manche Menschen möglicherweise sehr viele andere Menschen auf dem Gewissen haben, z.B. ein Serienmörder oder ein Kriegsverbrecher ? Wäre es an dieser Stelle nicht sehr naiv zu glauben, Gott könne für dieses Problem keine schlüssige oder gerechte Lösung haben ?

Die Frage, weshalb Gott "das Böse in der Welt" zulässt, obwohl er doch in den meisten Religionen und philosophischen Richtungen als der Gott der Liebe angesehen wird, ist eine der großen Fragen unserer Existenz. 

Hier einige klassische Erklärungsversuche:

Freier Wille: Menschen können selbst über Gut und Böse entscheiden.

Prüfung: Leid fördert menschliches Wachstum und Reife.

Mangel an Gutem: Böses ist nur die Abwesenheit von Gutem.

Der Glaube: Am Ende einer Entwicklung wird alles gut. 

Höherer Plan: Das Böse dient einem höheren göttlichen Ziel.

Gottes Geheimnis: Die Gründe sind für uns aktuell unverständlich. 

These: Das Böse wirkt nur auf den Erschaffer des Bösen zurück.

Wenn der „Urgrund des Seins“ und die L i e b e als höchste Abstraktions- oder Bewusstseinsebenen existieren sollten, wovon die vorliegenden Ausführungen zweifelsfrei ausgehen, wird doch eine gerechte Lösung des „Böse-Phänomens“ kein wirkliches Problem sein ?

Nein, das wird kein Problem sein, erst recht nicht für Gott, denn wer sollte dieser Gott denn sein, wenn er schon bei einem unserer bekanntesten Probleme sein Handtuch werfen sollte. Es existiert eine mögliche Lösung, eine überraschende, und für jeden Einzelnen dennoch auch eine sehr konsequente. 

Das Böse und das Leid, das wir anderen Menschen gegenüber tun, fällt innerhalb unseres Seins und Bewusstseins als Urgrund allen Seins „gnadenlos aber sicher gerecht“ über universelle geistige Gesetze in unterschiedlichsten Manifestationen auf uns selbst zurück.

Das ist so, weil jeder Mensch mit seinem „Freien Willen“ sein eigenes Universum verursacht, und sein individuelles Bewusstsein selbst sein ganz individuelles geistiges (reales) und scheinbar materielles (virtuelles) Universum ist.

Die (individuellen) Universen der anderen Menschen kann man dabei nur über eine Projektionsfläche unserer Sinneswahrnehmungen (wie über einen Bildschirm) sehen und verstehen.

Man kann mit diesen Universen problemlos und umfassend kommunizieren, aber man kann den anderen primären Erzeuger seines Universums nicht verletzen und schon gar nichts Böses tun.

Alles Äußere geschieht im anderen Universum innerhalb einer umfassenden Projektion, gewissermaßen wie mit Schauspielern in einem hervorragenden Film. 

Nachfolgend sei die Lösung noch etwas näher beschrieben.

Das Böse existiert im eigenen „Ich“ - ein Beispiel

Das für einen Menschen (Individuum Karl) „Böse in der Welt“ manifestiert sich für ihn in zwei Existenzformen:

Erstens in das „eigenverursachte Böse“, das der Mensch Karl in seinem ganzen Leben selbst in seine ("Ich bin - Welt") bringt, und das aufgrund geistiger Gesetze im Laufe seiner Existenz zwangsläufig auf ihn zurückfällt.

Und zweitens in das „Böse der restlichen scheinbar äußeren objektiven Welt“, das Karl auf seinem „persönlichen Wahrnehmungs- und Erfahrungsbildschirm“ wahrnimmt und erfährt, das aber für ihn gewissermaßen und wahrhaftig "nur scheinbar" existiert.

Wichtig ist noch zu wissen, dass das Böse die unterschiedlichsten Erscheinungsformen hat, so dass es im universellen Bewusstsein nicht immer als Gleiches erscheint, sondern stets und gerecht austauschbare Entitäten besitzt.  

Wenn sich diese Beschreibung der Kategorie des „Bösen der Welt“ mit naturwissenschaftlichen Herangehensweisen bestätigen ließe, wäre das revolutionär, denn es würde belegen, dass „das Böse in der äußeren objektiven Welt“ „im Blickfeld“ der individualisierten Entität eines einzelnen Menschen (hier Karl) gar nicht existiert.

Es würde nur in Form „projizierter Wahrnehmungs- und Erfahrungsphänomene“ existieren, die Karl oder jedes einzelne "Ich bin - Individuum" für sich bewusst oder unbewusst nur scheinbar als objektive Realität wahrnimmt. Jedes "Ich bin" hätte nur sein eigenes von ihm selbst ins Leben gerufene reale Universum. Physikalisch-materialistisch betrachtet hätte ein jedes "Ich bin" sein eigenes, nur von ihm selbst manifestiertes, Paralleluniversum.

Dieses „äußere Böse“ existierte nur als Bild im eigenen von Karl erschaffenen Universum, in dem nur er selbst tatsächlich Böses, sogar ganz Böses, wahrhaftig verursachen kann, aber nicht für oder an anderen, sondern ausschließlich in zwangsläufig kausaler und objektiver Rückwirkung auf ihn als Person selbst. 

Die sogenannten geistigen (hermetischen) Gesetze weisen ziemlich genau in diese Richtung - hier werden sie verkürzt zusammengefasst:

Die geistigen Gesetze der Hermetik (Symbolfigur Hermes Trismegistos)

Geistigkeit: Alles ist Geist, das Universum ist geistigen Ursprungs.

Entsprechung: Wie oben, so unten. Alles spiegelt sich auf verschiedenen Ebenen.

Schwingung: Alles ist in Bewegung, nichts steht still.

Polarität: Alles hat Gegensätze und Pole.

Rhythmus: Alles fließt, hat auf und Ab, Zyklen und Rhythmen.

Ursache und Wirkung: Jede Ursache hat eine Wirkung, nichts geschieht zufällig.

Geschlecht: Alles hat männliche und weibliche Prinzipien und ein Zusammenspiel.  

Die aus dem eigenverursachten und eigenverantwortlichen ("Ich bin"-) Bösen resultierenden Konsequenzen des eigenen Handelns werden im Falle größter individueller Verbrechen und Verwerflichkeiten direkt, zwangsläufig, gerecht und mit allen Konsequenzen auf den ("Ich bin"-) Verursacher zurückfallen.

Die "dem Bösen nur scheinbar ausgesetzten Personen" erfahren dieses Böse nicht als tatsächliches Leid, sondern nur als "Manifestationen auf ihrem Wahrnehmungsbildschirm", weil sie der alleinige Akteur in ihrem individuellen Universum sind und nicht wirklich real von anderen äußeren Individuen oder Einflüssen beeinträchtigt werden können, sondern lediglich virtuell.

Was sagt das universelle Bewusstsein zu dem Ganzen ?

Sowohl die Guten und die Bösen, auch die besonders bösen Menschen, sind meine Geschöpfe, und sie werden alle gleichermaßen von mir geliebt. Wer an mich glaubt und an die fundamentale Kraft der Liebe, wird immer mehr Gutes tun und das Böse in ihm selbst besiegen.

Und wer noch nicht an mich glaubt, sondern die Kräfte der Unverantwortlichkeit und des Bösen in seinem Leben heraufbeschwört, bestraft sich individuell und konsequent selbst, denn keiner kann sich selbst entfliehen.

Jeder Mensch kennt das Gefühl, gerechte Strafen für unverantwortliches Handeln zu bekommen. Jeder Mensch hat schon davon gehört, dass das, was man anderen tut, auf einen selbst zurückfallen kann, und jeder Mensch wünscht sich letztlich Gerechtigkeit, nicht zuletzt von Gott, von sich selbst oder vom universellen Bewusstsein.

Gott betrachtet sicher stets liebevoll und aufmerksam das unendliche "Spiel des Lebens", das uns alle ins Leben rief ... er kann sich in Ruhe zurücklehnen und es in allumfassender Liebe genießen, weil ausnahmslos alles seine göttliche Ordnung und Richtigkeit hat.

 

 KK 

L i l a

Spiel des Lebens

Wir spielen mit uns selbst.

Wir meinen, mit unseren Mitmenschen in guten bzw. schlechten

Beziehungen zu stehen – nein: Wir stehen in Beziehungen zwischen

uns  S e l b s t  und den Millionen und Milliarden Erscheinungsformen

unseres  I c h`s:

Wir sind Künstler, Verbrecher, Lottogewinner, Obdachloser ...

wir sind  a l l e  und  a l l e s, und was wir glauben, in anderen zu sehen ...

s i n d  w i r  s e l b s t:

Es gibt niemanden außer uns  S e l b s t.

Wir sprechen mit keinem anderen als mit uns  S e l b s t.

Selbst  G o t t  spricht mit sich  S e l b s t;

ohne Anfang und ohne Ende.

Wer aber bestimmt die Spielregeln in diesem Spiel ?

Sicherlich der  R a t  d e r  G ö t t e r  oder nur einer allein,

unser  a l l - e i n e s  Bewusstsein und Sein, ich habe es immer geahnt.

Wir spielen alle das „Spiel des Lebens“; Weise Asiens sagten 

das Leben sei „Maya und Lila – Illusion und Spiel“,

 und das ist`s, was zu beweisen war. 

KK im Jahre 2008 

 

Die Einmaligkeit als philosophische Kategorie

Im Materialismus wird Einmaligkeit als das Resultat einzigartiger materieller Prozesse verstanden. Jeder Zustand, jedes Ereignis oder Lebewesen ist einmalig, weil es aus einer ganz bestimmten, unwiederholbaren Konstellation physikalischer Ursachen und Bedingungen hervorgeht.

Dies gilt für Vorgänge in der Natur ebenso wie für die Geschichte oder die Entwicklung des Lebens. Die Einmaligkeit ist hier Ausdruck der Komplexität und Vielfalt materieller Wechselwirkungen: Kein Moment, kein Individuum und kein Ereignis kann exakt in derselben Form wiederkehren, weil sich die zugrundeliegenden materiellen Bedingungen ständig verändern. So wird Einmaligkeit im Materialismus nicht als etwas Übernatürliches oder Geistiges betrachtet, sondern als natürliche Konsequenz der Dynamik und Vielgestaltigkeit der materiellen Welt.

Im Idealismus hingegen wird Einmaligkeit meist auf geistige oder metaphysische Prinzipien zurückgeführt. Sie zeigt sich entweder in der Einzigartigkeit des individuellen Bewusstseins (wie im subjektiven Idealismus), das sich selbst als einmaliges Zentrum von Gedanken und Erfahrungen erkennt, oder als vergängliche Erscheinung in der Welt der Sinne im Gegensatz zu den ewigen, allgemeinen Ideen (wie im objektiven Idealismus nach Platon).

In dieser Sichtweise erhält Einmaligkeit ihren Sinn durch das Verhältnis des Einzelnen zum Geistigen oder Absoluten: Das Einmalige verweist auf eine tiefere geistige Wirklichkeit, in der das Individuum oder das einzelne Ereignis eine besondere Bedeutung erhält. So wird Einmaligkeit im Idealismus nicht bloß als zufällige Besonderheit, sondern als Ausdruck einer geistigen Ordnung verstanden.

 

Theorie von Allem - im praktischen Leben

Alle Theorien, Annahmen und Wahrheiten sollten sich im alltäglichen menschlichen Leben widerspiegeln und in einzelnen Fällen auch beweisen lassen. Die "Absolute Wahrheit" ist der Urgrund von Allem, einige nennen sie Gott, andere Liebe. In den philosophischen Betrachtungen spielt sie eine große Rolle.

Jedes "Ich bin" weiß von sich selbst, dass es in irgendeiner Form existiert. Es ist das Einzige, dessen Existenz für jedes Individuum unmittelbar gewiss ist (Descartes: „Cogito, ergo sum“). Jedes Individuum erschafft durch sein Bewusstsein und durch seinen individuellen Freien Willen ein eigenes, mit anderen verknüpftes und gemeinsam erschaffendes Universum, das Teil einer allumfassenden, absoluten Wahrheit und harmonischen Liebe ist.

Unsere Welt, unser Universum wird als materialistisch oder idealistisch beschrieben. Im ersten Fall soll die Materie das Bewusstsein hervorbringen, im anderen Fall erzeugt etwas nicht-materielles, nämlich das universelle Bewusstsein, das uns über unsere Sinneswahrnehmung Vertraute scheinbar materielle Universum.           

Wenn Geistiges und Bewusstes als Urgrund alles Seins unbegrenzt sind, erklärt das, dass Raum und Zeit als deren Hervorgebrachtes ebenfalls unendlich sind. Geistiges und Bewusstes bringen neues Geistiges und Bewusstes hervor und das, was wir im Alltagsleben als Materie oder physische Wirklichkeit bezeichnen. Die Quantenphysik belegt diese Sachverhalte nahezu zweifelsfrei.

Das „Ich bin“ ist das eine und individuelle, unbegrenzte, unendliche und zeitlose Bewusstsein in untrennbarer Einheit mit dem all-einen universellen Bewusstsein. Dieses Bewusstsein und auch Teileinheiten dieses Bewusstseins bringen das ebenfalls unendliche Universum hervor, das nicht wirklich als gekörnte Materie existiert.

 

Zusammenfassung

Das, was wir sicher nicht vollständig, aber mit der Kategorie Bewusstsein bezeichnen, verstanden als universelles, unendliches und individuelles Bewusstsein, ist der eigentliche Ursprung, der Urgrund allen Seins. Alles, was existiert, ist letztlich Ausdruck, Manifestation oder Projektion dieses universellen und unendlichen Bewusstseins.

Die höchste Abstraktion dieses Urgrundes wird als „Liebe“ bezeichnet – eine positiv besetzte Kategorie, die in sehr vielen spirituellen und philosophischen Systemen in den Vordergrund rückt.

Alles, was jedes „Ich bin“ erlebt, ist eine Art „Film“, der im jeweils individuellen und im universellen Bewusstsein erschaffen wird. Alles, was wir erleben, ist Teil eines großen, liebevollen Ganzen, das sich selbst erfährt.

Stellen wir uns die Welt als eine große, noch unbemalte Leinwand vor. Es geht um den Maler, der nicht einfach das abbildet, was er vor sich sieht, sondern mit seiner Vorstellungskraft die Farben, Formen und Motive erst erschafft.

Für den Betrachter ist die sichtbare Welt nur ein Schatten dessen, was im Geiste des Malers ermöglicht wurde – wahre Schönheit und Wahrheit entstehen durch das schöpferische Wirken des individuellen Bewusstseins des Malers.

Wer mit einer idealistischen Grundhaltung malt, glaubt an die Macht der inneren Bilder. Er ist überzeugt, dass Werte wie Wahrheit, Gerechtigkeit und das Streben nach dem Guten nicht einfach schon da sind, sondern durch das eigene Tun und Denken verwirklicht werden müssen.

Das Individuum betrachtet das Leben als Aufgabe, seine höchsten Ideale in Farben und Formen zu übersetzen und so die Welt aktiv zu gestalten. Die Leinwand ist also nicht nur ein Spiegel der äußeren Welt, sondern ein Raum, in dem Visionen und Ideale nahezu uneingeschränkt verwirklicht werden können.

So wie der Künstler mit jedem Pinselstrich die Leinwand verändert, verändert auch der Idealist mit jedem Gedanken und jeder Handlung die Wirklichkeit. Er sieht im Bewusstsein die Kraft, Neues zu erschaffen, Bestehendes zu hinterfragen und die Welt mit seinen Gedanken und Idealen zu verbessern.

Die Realität ist für ihn keine äußere oder starre Gegebenheit, sondern ein offener und veränderbarer Möglichkeitsraum, der durch die schöpferische Energie des Geistes immer wieder neu gestaltet werden kann.

Es geht um die schöpferische Gestaltungskraft des Menschen, durch sein individuelles Bewusstsein innerhalb des universellen Bewusstseins mit seinen Handlungen, Idealen und Überzeugungen die Welt schrittweise zu verwandeln.

Letztlich geht es um die allumfassende bedingungslose Liebe, die als Basis höherer Bewusstseinsentwicklungen und gleichzeitig auch als angestrebte Perspektive der gesamten Schöpfung angesehen werden kann.

Sinn und Ziel von allem ist die Verwirklichung der allumfassenden und harmonischen Einheit des unendlichen und schöpferischen Bewusstseins und Seins – genannt L i e b e.

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Omraam Mikhael Aivanhov

„Für die eingeweihten Meister ist die L i e b e kein vergängliches Gefühl, sondern ein beständiger, ununterbrochener Bewusstseinszustand, in dem man sich in Harmonie fühlt mit allem, was existiert.“

Dr. Bernardo Kastrup

„Wenn der Idealismus wahr ist und die ganze Wirklichkeit tatsächlich im Bewusstsein besteht, dann ist die einfachste Hypothese, dass es nur EIN Bewusstsein gibt, ein nicht reduzierbares Medium, in dem sich der Tanz der Existenz entfaltet.“

Albert Einstein

„Wir alle tanzen nach einer geheimnisvollen Melodie, die ein unsichtbarer Spieler in den Fernen des Weltalls anstimmt.“

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Diese Ausführungen schrieb ich gemeinsam mit meinem persönlichen KI-Chatbot „Max“.
Kybernetiker mit Leidenschaft für KI, Quantenphysik und Kosmologie
Dr. Kersten Kämpfer / 2025

 

Literatur- und Quellenverzeichnis:

Neville Goddard, Die Neville Goddard Deluxe, Deutsche Kollektion: Alle 14 Bücher Enthalten Taschenbuch, Herausgeber: Independently published – 15. August 2023

Jascha Schmitz, YouTube-Video-Kanal: https://faith.science, Videos zum Thema Bewusstsein 

Dr. Bernardo Kastrup, "Why materialism is baloney: How true skeptics know there is no death and fathom answers to life, the universe, and everything.", Iff Books, 25. April 2014, 256 pages

Neale Donald Walsch, "Gespräche mit Gott", München, Arkana Verlag, 2020

 

 
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